Borreliose

 

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. Der Hauptüberträger ist der gemeine Holzbock.

Die Krankheit bricht oft erst Tage oder Wochen nach der infizierung aus. Zu Beginn zeigt der Hund nur wenig markante Symptome: Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber. Ein eindeutigeres Zeichen sind einsetzende Gelenkentzündungen, vor allem an den Vorder- oder Hinterläufen. Aufgrund dieser schmerzhaften Entzündungen beginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen.

Auch das Nervensystem, die Nieren, das Herz und andere Organe können durch die Borreliose geschädigt werden. Eine Behandlung ist möglich, aber sehr langwierig.

Das Ansteckungsrisiko besteht überall, wo es Zecken gibt, besonders in Laub- und Mischwäldern, aber auch an Waldrändern, auf Lichtungen mit hochwachsenden Gräsern oder in buschreichen Gegenden. Selbst in städtischen Parks oder naturnahen Hausgärten lauert der Holzbock. Die Zeckensaison geht ungefähr von März bis Oktober.