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Urlaub in der Bretagne 2002 - Teil I Im August/September 2002 waren wir im Urlaub: in einem kleinen, verschlafenen Dorf namens Kervraud, gelegen in der Bretagne, keine vier Minuten vom himmelblauen Meer entfernt. Kervraud gehört zur Gemeinde Penestin, gelegen in der westlichen Bretagne. Und es ist einfach ideal für Hundebesitzer wie uns: wenn wir unsere drei nicht mitnehmen können, dann fahren wir auch nicht. Denn dann ist es ja auch kein Urlaub :-) Wir waren also in diesem hübschen, ur-französischen Haus, das einzige mit feuerroten Tür- und Fensterläden im Dorf...
... damit die Touristen es einfacher finden können. Das Haus ist sehr schön eingerichtet und auch für größere als unsere Hunde gut geeingnet - es gibt nichts, was ein freudiger Schwänzler so einfach von Tischen oder Regalen fegen könnte ;-) Am Haus ist ein Grundstück von ca. 1300 qm. Allerdings ist es nicht vollständig eingezäunt - was unsere Rabauken ganz prima fanden. Vor allem Muffin hat sich einen Spaß daraus gemacht, unseren Alfred morgens auszutricksen und auszubüxen. Aber meist wurde sie auf der Straße, die am Haus vorbeiführt, direkt von einem netten Nachbarn abgefangen, der sich da des öfteren herumtrieb... schaut selbst:
Ist er nicht goldig? Wir waren ganz verliebt in den Kerl, den wir kurzerhand Boomer getauft hatten. Er gehörte zu einem Grundstück am Ende der Strasse, wo er wohl eigentlich auf zwei Pferde aufpassen sollte. Doch Boomer stromerte viel lieber durch die einsamen Strassen von Kervraud, und zum Glück hatte er dieses Loch im Zaun gefunden... . Wir hätten ihn sooo gern mitgenommen, aber seiner Besitzer wären wohl nicht einverstanden gewesen. Dabei hat er sich mit unseren dreien so gut verstanden:
*räusper* Ähm, was machen die beiden da eigentlich?! Vielleicht sollte ihm jemand mitteilen, dass unser Muffelchen kastriert ist... ! Aber ich glaube, Boomer fand uns auch ganz nett... jedenfalls ist er uns bis zum Strand nachgelaufen, um dort mit Muffin, Piwi und Curly ein wenig herumzutoben. Als er genug hatte, ist er einfach wieder nach Hause geflitzt... cleveres Kerlchen! Am Strand leistete uns nicht nur Boomer Gesellschaft:
Dieser wunderschöne Jagdhund stand auf einmal einfach hinter uns. So schnell konnten nicht einmal unsere drei Krachmacher reagieren. Selbst Piwi scheint zu fragen: wo kam er denn jetzt her? Darf ich mit ihm spielen? Des Rätsels Lösung erhielten wir, als der Bursche wieder verschwinden wollte: er war geradewegs von den felsigen Hängen gekommen, die den Strand dort so schön abgrenzen.
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