Die Villa Nepomuk - Teil I

Nachdem wir nun also mal wieder per Zufall zu einem neuen Rudelmitglied gekommen sind (Bericht darüber hier), sollte dieses natürlich genau wie unsere anderen Vierbeiner möglichst artgerecht gehalten werden. Allerdings ist es ja nicht sehr ratsam, mitten im Winter ein Außengehege zu bauen. Und da uns die handelsüblichen Käfige aber als viel zu klein erschienen, musste eine möglichst grosse Kaninchenvilla her! Nach intensivem Herumstöbern im Web fanden wir eine prima Bauanleitung für ein dreistöckiges Haus unter http://www.kaninchenweb.de/texte/hochhaus.html. Simon, dem Erbauer unseres Vorbildes, wird unsere ewige Dankbarkeit gehören :-).

Und so ging es dann los: zuerst wurde die Grösse festgelegt: die Villa sollte 1,20m lang, 1,20m hoch und 60cm tief werden. Dann haben wir eine Aufstellung aller benötigten Materialien gemacht, und schließlich wurde eingekauft! Hier sehen Sie die "Villa Nepomuk" vorher:

 

Die Holzleisten- und platten haben wir direkt im Baumarkt wie folgt zuschneiden lassen:

  • 12 Holzleisten von je 1,20m Länge

  • 12 Holzleisten von je 60cm Länge

  • 2 Holzbretter von je 1,20m Länge

  • 2 Holzbretter von je 60cm Länge

  • 4 Spanplatten von je 1,20mx60cm

  • 4 Spanplatten von ca. 65cmx65cm

  • 1 Dreiecksleiste

  • diverse Reste, die vom Zuschnitt übrig waren

Außerdem brauchen wir: zwei Riegel für die Türen, vier Türscharniere, verschiedene Winkel, Schrauben und natürlich allerlei nützliches Werkzeug!

    

Und - am allerwichtigsten - die Anleitung:

 

Und dann ging es auch schon los. Zuerst haben wir zwei der grossen Spanplatten auf eine Gesamtgrösse von 1,20m x 1,20m geschraubt. Und zwar einfach, indem wir rundherum zwei Holzleisten á 1,20m und zwei Leisten á 60cm angeschraubt haben (siehe drittes Bild). Die beiden Platten aufeinander zu nageln war dann gar nicht mehr nötig. Wie auf Bild 2 zu sehen ist, hat Piwi gleich mal begonnen, die Bauarbeiten zu überwachen... nicht, dass da vielleicht noch was schiefgeht...  :-)

 

Damit war also die Rückwand erst einmal fertig. Als nächstes kam das Gerüst für die Frontseite: wir haben Latten in der gleichen Größe wie für die Rückwand miteinander verschraubt, und zwar mittels Winkeleisen, damit es besser hält. Piwi guckt noch etwas skeptisch, glaubt wohl noch nicht so ganz, dass das mal halten soll.. ;-)

Der nächste Teil war dann etwas schwierig und konnte nur zu dritt bewältigt werden: Rückseite und Frontgerüst mussten mittels einer Spanplatte 1,20m x 60cm miteinander verschraubt werden. Dazu haben wir Rückseite und Frontgerüst erstmal hochgestellt und dann besagte Spanplatte (die spätere Bodenplatte) daraufgelegt. Während Jutta und ich versuchten, dass Ganze möglichst ohne zu wackeln in der optimalen Position zu halten, hat Alfred die Platte schnell festgeschraubt - gesegnet sei der Erfinder des Akkuschraubers!! (siehe Bild 1 und 2). Sobald die Platte fest sass, haben wir gleich noch die Querleisten links und rechts unter der Platte zur Stabilisierung befestigt (siehe Bild 3). So, wie die Konstruktion jetzt auf den Bildern zu sehen ist, steht sie auf dem Kopf.

Als nächstes wurden dann gleich die unteren Querleisten fest verschraubt, die natürlich die gleiche Größe wie die oberen haben müssen - 60cm. Mittlerweile traut sogar Piwi unserer Konstruktion und legt sich furchtlos darunter... :-)

 

Nachdem alles nun schon sehr stabil war, haben wir den Rohbau erst einmal herumgedreht, mit der Bodenplatte nach unten (Bild 1). Sah doch schon sehr gut aus. Also kommt jetzt die Bodenwanne. Da unten sehr viel Holzstreu hineinsoll, damit die Kaninchen auch mal buddeln können, ohne gleich alles aus dem Käfig zu schmeißen, haben wir hierfür die breiten Holzbretter gekauft. Die haben wir einfach noch ein bißchen zugeschnitten und rundherum verschraubt (Bilder 2+3).

Der nächste Schritt sind die zwei oberen Etagen. Wir wollten alle Etagen gleich hoch machen, damit sich die kleinen auch überall mal hinstellen können, und haben daher die Leisten, die die Etagenplatten dann tragen sollen, in 40cm und 80cm Höhe mit den Seitenleisten verschraubt. Danach die Platten drauf - erst mal zum Test, ob sie passen! - und schon haben wir drei Stockwerke.

 

weiter zu Teil II