Die Villa Nepomuk - Teil II

 

Nachdem die Stockwerksplatten nun passen, haben wir sie nochmal herausgenommen und die Aussparungen für die Treppen ausgesägt. Tja, und danach haben wir aus den Resten der im Baumarkt zugeschnittenen Platten zwei kleinere, als Treppen gedachte Leisten geschnitten. Und die haben wir dann jeweils oben und unten festgenagelt.

 

Tja, und damit haben wir den größten Teil eigentlich schon hinter uns. Als nächstes ist schon der Hasendraht dran: den haben wir einfach durchgehend von der linken Seite über das Dach bis zur rechten Seite gespannt und festgetackert. Alles überstehende haben wir sorgfältig per Seitenschneider entfernt, vor allem damit sich unsere Hundis nicht verletzen, wenn sie Kaninchen-TV gucken gehen.

 

Es ist leider nicht sehr gut zu sehen, aber den Hasendraht nach hinten exakt zuzuschneiden war uns zu mühselig, daher haben wir ihn einfach ums Eck gebogen und an der Rückwand festgetackert:

Tja, und was jetzt noch fehlt, sind natürlich die Türen. Wir haben uns dazu entschieden, eine breite und eine schmale Tür zu machen. Damit mussten wir nämlich zwei Leisten weniger zuschneiden ;-) Zuerst haben wir also die breitere Tür zusammengeschraubt, mittels zwei 1,20m-Leisten und zwei 60cm-Leisten, und diese am Käfig mit zwei einfachen Scharnieren befestigt. Für die zweite Tür haben wir den verbleibenden Platz ausgemessen, zwei 60cm-Leisten entsprechend verkürzt und die schmale Tür dann zusammengeschraubt und ebenfalls mit zwei Scharnieren befestigt.

Und damit die Türen auch zubleiben, wurde oben und unten jeweils ein Riegel angebracht. Für die beiden Hasen hätte wahrscheinlich einer gereicht, aber wir wollten weniger verhindert, dass die Kaninchen rauskommen als vielmehr, dass unsere Hunde hineinkommen :-)

Zum vorläufigen Abschluss wurden die Türen dann freilich noch mit Hasendraht bespannt, wobei wir wieder darauf geachtet haben, dass keine scharfen Kanten abstehen. Diesmal könnten sich daran die Kaninchen von innen verletzen.

Und schließlich wurde die Inneneinrichtung platziert: ganz unten ein Doppelhaus mit zwei runden Eingängen (aus den Resten zusammengenagelt, innen durch eine Wand getrennt), das über die ganze Breite geht. Natürlich mit flachem Dach, damit sich die Hoppler daraufsetzen können. Außerdem steht unten noch eine Nagertoilette, die zu unserem Erstaunen sogar benutzt wird.

Im zweiten Stock steht ein hohler Stamm aus Korkrinde sowie ein Wasser- und ein Futternapf. Außerdem hängt dort mittlerweile eine Heuraufe. Und im obersten Stockwerk haben wir noch ein kleineres Häuschen, natürlich auch flach, einen Tunnel aus Heu und oben hängt eine Kugel, in die man Heu, Salat o.ä. füllen kann. Da müssen sich die Ninchen ein bißchen anstrengenm, um an die Leckereien zu kommen. Zudem stehen oben noch ein Wasser- und ein Futternapf.

  

Dann durften die Miss Elli und Hugo einziehen. Und am nächsten Morgen haben wir direkt gesehen, wo unsere Konstruktion noch verbesserungsbedürftig war: weit um die Villa herum lag die Einstreu verteilt. Und auf den beiden oberen Etagen war natürlich dementsprechend weniger davon. Zum Glück gibt es bei uns immer mal ein paar Holzlatten in der Garage... und so nahmen wir noch letzte Korrekturen vor:

Wir haben einfach die oberen beiden Etagen mit breiten Holzleisten umrandet, so dass Heu und Eintreu nicht mehr so leicht herausfallen können.

 

Und hier nun endlich das Endergebnis (zum Vergrößern anklicken):

Viel Spaß beim Selberbauen!!

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