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Die Tollwut ist nach wie vor
eine der gefährlichsten Virusinfektionen für Mensch und Tier. Die
Hauptinfektionsquelle sind wildlebende Fleischfresser, vor allem Füchse.
Die Inkubationszeit schwankt
zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten. Die Infektion erfolgt in der
Regel durch den Biss eines kranken Tieres, kann aber auch durch
Wundinfektion ausgelöst werden.
Das erste Anzeichen bei
Tollwut ist die Verhaltensänderung: scheue Tiere werden zum Beispiel
zutraulich. Danach folgen Erregungszustände, Nervosität, Scheu, vermehrter
Speichelfluss und Schluckbeschwerden. Auch Wasserscheue ist nicht selten.
Kurz vor dem Tod treten
Lähmungen auf. Das Tier stirbt meistens innerhalb einer Woche.
Wenn Sie bei Ihrem Hund
solche Anzeichen feststellen, suchen Sie unverzüglich einen Tierarzt auf!
In Verbindung mit Tollwut
sind auch die Einreisebestimmungen in andere Länder zu beachten. In den
meisten Ländern ist die Einreise mit Hund nur mit gültiger Tollwutimpfung
gestattet – verständlicherweise. Nur die Impfung schützt!
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